Zur Erprobung neuer Reisezugwagen benötigte die Forschungsanstalt Halle in den 1960er Jahren eine weitere Schnellgeschwindigkeitsdampflokomotive. Die neue Lokomotive 18 201 entstand aus der Schnellgeschwindigkeits-Tenderlok 61 002 und Teilen der Hochdruck-Versuchslok H 25 024. Als Dampferzeuger diente eine modifizierte Kesselneukonstruktion der Baureihe 22 mit verlängerter Rauchkammer und Giesl-Ejektor. Um bei hoher Geschwindigkeit die Geschwindigkeit exakt halten zu können, war die Maschine mit einer Gegendruckbremse ausgestattet. Mit schneller Fahrt war bis zu 175 km/h gemeint, denn der 18 201 war zunächst für diese Höchstgeschwindigkeit – später 180 km/h – zugelassen, allerdings nur vorwärts.
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