Anfang der 1960er-Jahre benötigte die ehemalige Tschechoslowakische Staatsbahn (CSD) neue, leistungsstarke elektrische Güterzuglokomotiven für das 3-kV-Gleichstromnetz im Norden und Osten des Landes. Die Erfahrungen mit den Baureihen E 499.0 und E 499.1 – ursprünglich als Universallokomotiven entwickelt – zeigten, dass diese im Personenzugverkehr besser eingesetzt werden konnten. Daher wurde die Lokomotive E 499.157 während der Produktion für den Güterverkehr umgebaut und als E 469.001 bezeichnet. Diese Lokomotive besaß die gleiche Leistung, war aber vom Hersteller mit einem modifizierten Radsatzgetriebe ausgestattet. Durch einen Ballast wurde das Betriebsgewicht auf 88 Tonnen erhöht. Die Serienlokomotiven hatten einen modifizierten Lokomotivkasten. Im Gegensatz zur E 499.0 mit sechs runden Fenstern pro Seitenteil besaßen die Lokomotiven der Baureihen E 499.1 und E 469.1 vier eckige Fenster. Mit einer Dauerleistung von 2.032 kW erreichten sie eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Ins
Ende der 1950er Jahre führte der zunehmende Transport von pulverförmigen Materialien, insbesondere Zement, zu einem Bedarf an neuen Silowagen. Diese Wagen, die Zement- und Kalkherstellern gehörten, wurden für den Transport von Schüttgütern eingesetzt und als „P“-Wagen (für Privatwagen) in den Fuhrpark der CSD aufgenommen.