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Die Lokomotiven der Baureihe 109 stellten den Höhepunkt der 2-C-Lokomotiven in Österreich dar. Sie ermöglichten eine Verkürzung der Fahrzeit zwischen Wien und Triest von 13,5 auf 10,5 Stunden. 1913 baute das Budapester Maschinenwerk elf Lokomotiven für den Einsatz auf den Strecken im ungarischen Teil des Kaiserreichs. Die Lokomotive, später in Ungarn als Baureihe 302 bezeichnet, unterscheidet sich von der ursprünglichen Baureihe 109 hauptsächlich durch die kantige Verkleidung der Ansaugrohre und die typisch ungarischen Lampen. Auch die Luftpumpe befindet sich an einer anderen Stelle, nämlich hinten links am Kessel.
Die Dampflokomotive mit der Nummer 109.107 wurde 1915 in Budapest nach österreichischen Bauplänen gebaut. 1932 wurde die DSA (Donau-Sava-Adria-Eisenbahn) verstaatlicht. Ihre Fahrzeuge wurden an die MÁV (Madhya Valley Railway) übertragen. Ab 1932 war diese Lokomotive als MÁV 302.608 im Einsatz. Das Modell zeigt uns das Aussehen der Lokomotive in ihren letzten Baujahren.
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