Die Deutsche Reichsbahn bezeichnete vierachsige Streckendiesellokomotiven für den mittleren Dienst als Baureihe V 100 (ab 1970: Baureihe 110). Gegenüber der ursprünglichen Baureihe 110 verfügte die Baureihe 108 über einen Strömungsrückwärtsgang und einen optimierten Motor mit reduzierter Leistung. Dem neuen Verwendungszweck als Rangierlokomotive folgend, konnte auch auf den Kessel verzichtet werden; Stattdessen wurden Kühlergruppen und ein Vorwärmer installiert.
Die Baureihe 751 ist eine dieselelektrische Mehrzwecklokomotive. Insgesamt wurden in den Jahren 1966 bis 1971 im CKD-Werk in Prag 230 Lokomotiven dieser Baureihe für die CSD gebaut. Die Höchstgeschwindigkeit der Lokomotive beträgt 100 km/h. Der 6-Zylinder-Motor mit Turbolader leistet 1.500 PS.
Ihr Einsatzgebiet reichte von internationalen Schnellzügen über Personenzüge und schwere Güterzüge bis hin zu „Sammlern“ (Rangiergüterzüge). Sie waren auch in den Grenzbahnhöfen der umliegenden Staaten zu finden. Die vorspringenden Aufbauten unter den Frontfenstern brachten ihr schnell den Spitznamen „Bardotka“ ein, frei nach der französischen Schauspielerin Brigitte Bardot.