In den 1970er Jahren benötigten die damaligen Tschechoslowakischen Staatsbahnen (ČSD) dringend leistungsstarke Diesel-Güterzuglokomotiven für den mittelschweren Rangier- und Streckendienst. Daher entstand auf Basis der Industrielokomotive T 448 die leichtere Variante T 466.2. CKD in Prag fertigte ab 1977 neun Serien (mit jeweils geringfügigen technischen Unterschieden) mit je 94 Exemplaren und war bis 1986 bei der ČSD im Einsatz.
Die Diesellokomotive 749 257 wurde aus der ursprünglichen Baureihe T 478.2 (ab 1988: 752) umgebaut. Sie stammt aus der Lieferserie von 82 Lokomotiven ohne Zugheizung für den Güterzugbetrieb. In den 1990er Jahren wurde die Lokomotive mit einer Elektroheizung nachgerüstet und in Baureihe 749 umbenannt. Anlass für diese Änderung war die sparsamere Nutzung der Bardotkas gegenüber Kurzzügen. Die Lokomotive erhielt außerdem das attraktive Šumperker-Farbschema, das bei mehreren Lokomotiven in unterschiedlichen Farbkombinationen angewendet wurde. Diese Lokomotive wurde sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr in der Tschechischen Republik eingesetzt.
Am 22. Mai 1975 wurde im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der Heitersbergstrecke die Zuggattung „Swiss Express“ der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) eingeführt, die bis zum Jahr 1982 bestand. Diese Zuggattung löste die bisherigen Stadtexpresszüge ab . Diese Züge galten damals als Vorzeigeobjekt der SBB und verkehrten auf der wichtigsten Verkehrsachse von Genf nach St. Gallen. Bespannt wurden die Züge mit acht speziell für diesen Zweck ausgerüsteten Re 4/4 II. Leider tragen nur noch die 11108 und die 11109 die Originallackierung.
Eine besonders beliebte Lokomotive ist die Re 4/4 11108. Die „Sahne-Torte“, wie sie liebevoll genannt wurde, war bis zum Jahr 2021 regelmässig in Betrieb und wurde danach in Olten aufs Abstellgleis gestellt. Hier wartet es auf weitere Verwendung.