Aufgrund des erhöhten Gewichts der Züge im Hochgeschwindigkeitsverkehr hat der einflussreichste österreichische Dampflokomotivkonstrukteur Ing. DR. h.c. Karl Gölsdorf entwickelte 1906 eine neue Schnellzuglokomotive mit der Achsfolge 1'C2'. Im Vergleich zum in vielen Ländern beliebten Pacific-Typ handelte es sich um eine „umgekehrte“ Achsanordnung, die einen großen Standkessel und einen breiten Rost ermöglichte.
In den 1970er Jahren bestand bei der damaligen Tschechoslowakischen Staatsbahn (CSD) großer Bedarf an leistungsstarken Diesel-Güterzuglokomotiven für den mittelschweren Rangier- und Streckendienst. Zu diesem Zweck wurde aus der Industrielokomotive Typ T 448 die leichtere Variante T 466.2 abgeleitet. Sie wurde ab 1977 von CKD Prag mit 494 Exemplaren in neun Bauserien (mit jeweils geringen Unterschieden) gefertigt und war bis 1986 im Einsatz.
Die sogenannte „Taucherbrille“ oder „Brillenschlange“ wurde bei CKD in Prag entwickelt und gebaut. Die Baureihe T 478.3 (ab 1988 Baureihe 753) wurde ab 1970 an die CSD geliefert und diese 408 Lokomotiven wurden zum gewohnten Anblick auf nicht elektrifizierten Hauptstrecken. Aufgrund fehlender Lokomotiven mit elektrischer Zugheizung wurden ab 1991 über 100 dieser Maschinen nachgerüstet. Die Reko-Loks erhielten die neue Baureihenbezeichnung 750, wobei die Seriennummer gleich blieb.